Schlaflosigkeit

Viele Frauen leiden während der Wechseljahre unter anhaltenden Schlafstörungen.
Grade die auch nächtlich auftretenden Hitzewallungen und Nachtschweiß stören den erholsamen Schlaf und führen zu Tagesmüdigkeit und Reizbarkeit.

MenoWissen: Das Stresshormon Cortisol

Cortisol nennt man das körpereigene Cortison. Bei Stress werden Adrenalin, das relativ rasch wieder abgebaut wird, und Cortisol ausgeschüttet. Wenn der Cortisolspiegel durch anhaltenden Stress dauerhaft erhöht ist, sind unter anderem Schlafprobleme, Gewichtszunahme, schlechte Laune, Erschöpfung und ein geschwächtes Immunsystem die Folge, übrigens steigt auch das Risiko an Osteoporose oder Diabetes zu erkranken.

Bei Frauen kommt hinzu, dass – vereinfacht gesagt – ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel die Östrogenproduktion reduziert und damit die östrogenbedingten Wechseljahresbeschwerden verstärkt. Daneben gibt es mehrere weitere Ursachen für Schlafstörungen wie bestimmte Erkrankungen, Medikamente oder unregelmäßige bzw. wechselnde Arbeitszeiten.

Gut zu wissen:

Wichtig ist auch zu unterscheiden, ob Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen vorliegen. Ursachen für Einschlafprobleme können sein:

  • Stress, psychische Belastungen & Probleme
  • Spätes Essen und Fernsehen
  • Sport am Abend

Ursachen für Durchschlafprobleme können sein:

  • Depressive Verstimmungen
  • Alkoholkonsum

Alkohol erleichtert bekanntermaßen das Einschlafen, stört aber erheblich die Tiefschlafphase und führt nicht selten zu einem verkürzten Schlaf.

Tipps für einen besseren Schlaf

  • Regelmäßiger Sport und körperliche Aktivität sorgen für eine gewisse Bettschwere
  • Schweres Essen am Abend und Kaffee meiden, wenn Sie empfindlich darauf reagieren.
  • Möglichst regelmäßige Schlafzeiten
  • Das Schlafzimmer tendenziell kühl halten und ausreichend lüften
  • Keine elektrischen Geräte im Schlafzimmer, insbesondere kein Smartphone oder Tablet, da das blaue Licht das Einschlafen stört.