Herzklopfen, Herzstolpern und Herzrasen in den Wechseljahren

Der Puls beschleunigt sich schlagartig, das Herz beginnt zu rasen oder stolpert gar. Das alles sind Symptome, die im Zusammenhang mit den Wechseljahren auftreten können.

Puls an der Hand wird gemessen
SYMPTOME

Herzbeschwerden in den Wechseljahren: Anzeichen und Symptome

Der Puls beschleunigt sich schlagartig, das Herz beginnt zu rasen oder stolpert gar. Das alles sind Symptome, die im Zusammenhang mit den Wechseljahren auftreten können. Dieser Beitrag informiert Sie darüber, was es damit auf sich hat, wann Sie unbedingt einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen sollten und was Sie tun können, um Ihr Herz in den Wechseljahren zu schützen.

Frau mit Herzklopfen

Kommt das Herz durch zusätzliche Herzschläge ins Stolpern, bedeutet das, dass es für einen Moment aus dem Takt gerät. Außerplanmäßige Herzschläge werden im medizinischen Fachjargon Extrasystolen genannt, für das Phänomen des Herzstolperns wird der Begriff Palpitation verwendet. Nicht nur Herzstolpern, sondern auch ein plötzlich beschleunigter Puls bis hin zum Herzrasen, auch Tachykardie genannt, sind mögliche Symptome in den Wechseljahren. Meistens treten sie unvermittelt während der Arbeit, beim Einkaufen, in der Nacht und selbst in Ruhe auf. Herzklopfen, Herzrasen und Herzstolpern in den Wechseljahren sind Symptome, von denen glücklicherweise nicht jede Frau betroffen ist.

Es gibt auch andere Ursachen, die für Herzstolpern, Herzrasen und übermäßiges Herzklopfen verantwortlich sein können, zum Beispiel Drogen- und Alkoholkonsum, genetische Disposition, Schilddrüsenüberfunktion, koronare Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten.

Herzbeschwerden in den Wechseljahren – Wissenswertes

Knapp die Hälfte aller Frauen in den Wechseljahren leidet unter Herzbeschwerden. Oftmals treten Herzklopfen und Herzrasen in Verbindung mit Hitzewallungen auf und sind Ausdruck der hormonellen Umstellung, die sich im Allgemeinen über mehrere Jahre hinzieht. Meistens kommen Beschwerden wie Herzrasen, Herzstolpern und Herzklopfen in der Perimenopause oder frühen Postmenopause vor.

40%

Rund 40 % der Frauen entwickeln Herzbeschwerden wie Herzklopfen, Herzstolpern oder Herzrasen in den Wechseljahren. Zu Herzbeschwerden kommt es vor allem in der Perimenopause und frühen Postmenopause.

-45%

Der natürliche Heilkräuterextrakt EstroG-100® lindert zahlreiche Unannehmlichkeiten der Wechseljahre und zeigt auch bei Herzklopfen eine gute Effektivität. In klinischen Studien konnte eine Reduktion des Auftretens dieser Begleiterscheinungen der Wechseljahre um 45 % gezeigt werden.

Drei befreundete Frauen
WISSENSCHAFT AKTUELL

Interessante Studie der Indiana University

Interessant ist eine aktuelle Studie der Indiana University im amerikanischen Bundesstaat Indiana, die im Journal of Women´s Health veröffentlicht wurde. Dort untersuchte ein Wissenschaftler-Team, welche Frauen besonders unter diesen Wechseljahresbeschwerden leiden.

Dafür wurden die Daten von insgesamt 759 Frauen im Alter zwischen 42 und 62 Jahren ausgewertet, die alle unter Herzrasen, Herzklopfen oder Herzstolpern litten. In die wissenschaftliche Erhebung einbezogen wurden außerdem der Body-Mass-Index (BMI) sowie Indizes und Symptomtagebücher, die Auskunft über den Grad der Beeinträchtigung in den vorausgegangenen Wochen gaben.

Es stellte sich heraus, dass Frauen mit einem höheren BMI geringere Beschwerden hatten.
Folgende Risikogruppen konnten weiterhin ausfindig gemacht werden: Frauen, die in den Wechseljahren Symptome wie Herzrasen, Herzstolpern und Herzklopfen aufweisen, leiden vermehrt an depressiven Verstimmungen. Sie haben ein erhöhtes Stressempfinden, leiden oftmals unter Schlaflosigkeit und insgesamt unter einer schlechteren Lebensqualität während der Wechseljahre.

Sheng, Y. et al. Effect of menopausal symptom treatment options on palpitations. Journal of Women’s Health. Apr 2021. 533–538.

Herzbeschwerden in den Wechseljahren

Es stellt sich die Frage, warum Symptome wie HerzrasenHerzstolpern und Herzklopfen in den Wechseljahren zunehmen. Im Allgemeinen leiden Frauen vor den Wechseljahren seltener an Herz-Kreislauf-Beschwerden als Männer. Als Grund für die geringere Häufigkeit an kardiovaskulären Erkrankungen wird der schützende Effekt der Östrogene gesehen. Durch den Rückgang der Östrogene in den Wechseljahren flacht dieser Schutz ab, so dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Neuere Erkenntnisse zeigen allerdings, dass Rauchen ebenfalls einen erheblichen Einfluss hat, sprich durch das veränderte Rauchverhalten von Frauen in den letzten Jahrzehnten haben auch kardiovaskuläre Erkrankungen bei Frauen zugenommen. Auch eine gesunde und fettarme Ernährung spielt eine wichtige Rolle für den Schutz vor kardiovaskulären Erkrankungen.

Kommt es zu Herzrasen, steigt der Puls. Der Puls ist ein Maß für die Herzfrequenz und zeigt an, wie häufig das Herz schlägt. Der Puls wird im Liegen oder Sitzen gemessen und beträgt bei einem Erwachsenen in Ruhe üblicherweise zwischen 60 und 80 Schlägen in der Minute. Sportlich Aktive haben meistens einen niedrigeren Ruhepuls.

Ihren Puls können Sie übrigens leicht selbst bestimmen, indem Sie zwei bis drei Finger an die Arterie des inneren Handgelenks (unterhalb des Daumenballens) auflegen. Zählen Sie dazu die fühlbaren Schläge für die Dauer von 30 Sekunden und multiplizieren Sie die Zahl mit zwei.

Unsere Tipps für Sie

Herzstolpern, Herzrasen und Herzklopfen lassen sich reduzieren oder vermeiden, indem Sie Ihr Herz stärken. In den nachfolgenden Tipps erfahren Sie, was Sie für ein gesundes Herz tun können:

Gesunde Ernährung: Mahlzeiten möglichst selbst mit frischen Lebensmitteln zubereiten und auf einen herzgesunden Einkaufskorb achten. Eine mediterrane Ernährung mit Gemüse, Obst, Nüssen, Samen, gesunden Ölen wie Olivenöl sowie frischen Kräutern ist gut für das Herz.


Fleischkonsum überdenken: wenn, dann hochwertiges Fleisch oder auch Fisch kaufen, möglichst wenig Fleisch konsumieren, auf stark verarbeitete Fleischprodukte verzichten, zum Beispiel auf Fleisch-Aufstriche und Wurst.


Würzgewohnheiten verändern: Kochsalz durch Kräutersalz ersetzen, mehr Gewürze und Kräuter anstelle von Salz verwenden.


Zuckerkonsum reduzieren: Zuckerhaltige Getränke durch Tee oder Ingwerwasser ersetzen, Milchschokolade durch dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil, auf Fertigprodukte verzichten.


Stress mit Gelassenheit begegnen: Hilfreich sind verschiedene Entspannungstechniken, zum Beispiel autogenes Training und progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, sowie Qigong, Tai-Chi und Yoga

 


Aktiv sein: Sich viel bewegen, zum Beispiel wandern, flott spazieren gehen, Fahrrad fahren und schwimmen. Mal die Treppe statt den Aufzug benutzen oder wenn möglich aufs Auto verzichten.

Gesundes Essen
INTERESSANT

Herzbeschwerden in den Wechseljahren: Vorbeugung und Behandlung

Leichtes, vorübergehendes Herzklopfen und einzelne Extrasystolen, die sich üblicherweise in Form von Herzstolpern bemerkbar machen, sind meistens harmlos.

Wenn Sie unter Herzrasen, Herzstolpern oder Herzklopfen leiden, hilft es manchmal schon, den Lebensstil zu ändern. Erhöhter Alkohol-, Nikotin- und Koffeinkonsum, Stress und Übermüdung durch zu wenig Schlaf können sich negativ auf die Herzgesundheit auswirken.

Herzstolpern oder Herzrhythmusstörungen können auch durch einen Mangel an Kalium und/oder Magnesium ausgelöst werden. Beide Mineralien werden zur Steuerung des Herzschlags und der Pumpfunktion des Herzens benötigt.

Kalium ist für die Regulierung des Blutdrucks, für die Muskelarbeit und für die Herzfunktion von zentraler Bedeutung. Wenn bei Ihnen ein Kaliummangel (sogenannte Hypokaliämie) festgestellt wurde, kann dieser durch Kaliumpräparate ausgeglichen werden. Bei leichteren Kaliumdefiziten kann Kalium auch über die Nahrung zugeführt werden und ist unter anderem in Obst (insbesondere Bananen), Gemüse, Tomatenmark, Trockenobst, Zartbitterschokolade, in Mehlsorten wie Buchweizenvollkorn, Dinkel und Roggen sowie in Nüssen enthalten.

Magnesium ist bekannt als Muskelmineral, besitzt deshalb auch positive Effekte auf den Herzmuskel und wirkt gegen Herzrhythmusstörungen. Reich an Magnesium sind Sonnenblumenkerne, Weizenkleie und Kürbiskerne, aber auch Nüsse, Haferflocken, Bananen, Emmentaler, Erbsen und Bitterschokolade.

menoelle® und Herzbeschwerden

Durch den ganzheitlichen Wirkansatz sind menoelle® Tabletten das Mittel der Wahl zur wirksamen, hormonfreien und gut verträglichen Linderung von Wechseljahresbeschwerden, insbesondere wenn eine klassische oder pflanzliche Hormontherapie nicht möglich oder gewünscht ist.

menoelle® Tabletten sind auch eine sinnvolle Alternative, falls andere Produkte nicht ausreichend wirksam sind oder wegen ihrem Nebenwirkungsrisiko bzw. ihren Anwendungsbeschränkungen nicht in Frage kommen.

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Bluthochdruck in den Wechseljahren

Häufig gehen die Beschwerden wie Herzklopfen Hand in Hand mit einem steigenden Blutdruck. Ihr Blutdruck sollte in Ruhe nicht über 135/85 mm Hg liegen. Bei Werten darüber ist eine ärztliche Kontrolle ratsam, da ein unbehandelter Bluthochdruck ein Risiko für Komplikationen darstellt.

Anzeichen für erhöhten Blutdruck sind u. a. Kopfschmerzen oder häufiges Nasenbluten. Kontrollieren Sie deshalb Ihren Blutdruck regelmäßig selbst oder lassen ihn in Ihrer Arztpraxis oder Apotheke messen.

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Menotest

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menoelle® ist eine Marke der PhytoLife Pharma GmbH aus Deutschland

Die in Berlin ansässige PhytoLife Pharma GmbH wurde 2017 als Joint-Venture der seit über 15 Jahren in Südkorea operierenden Natura Life Group gegründet und ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von hormonfreien Produkten für Frauen in den Wechseljahren.


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