Perimenopause – Mitten in den Wechseljahren

Hitzewallungen sind an der Tagesordnung, durchgeschwitzte Kleidung bringen Sie an den Rand der Verzweiflung und Nachtschweiß raubt Ihnen den Schlaf. Dann könnten Sie in der Perimenopause sein, die Phase der eigentlichen Wechseljahre.

Was ist die Perimenopause?

In der Perimenopause schwankt unser Hormonspiegel wie die Wechselkurse und beschert uns Frauen die berühmt berüchtigten Wechseljahresbeschwerden, die in dieser Phase am stärksten ausgeprägt sind. Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Nachtschweiß kommen weit regelmäßiger als die Monatsblutung. Es ist der Höhepunkt des klimakterischen Umbruchs in unserem Körper. Wir fühlen uns oft müde und wenig leistungsfähig.

Die Perimenopause ist die Hauptphase der Wechseljahre und wird vor allem dadurch geprägt, dass die Anzahl der noch vorhandenen Follikel (also der befruchtungsfähigen Eier) bereits sehr gering ist und die Eierstöcke immer weniger Östrogene produzieren.

 

Die Perimenopause tritt üblicherweise in einem Alter von Mitte 40 bis Anfang 50 auf und dauert im Schnitt rund 4 Jahre. Sie mündet in die Menopause, dem Zeitpunkt der letzten Regelblutung, zumeist bei einem Alter von 51 – 52 Jahren.

Wenn die Regel ganz ausbleibt, also bei der Menopause, wechselt Frau in den dritten und letzten Abschnitt der Wechseljahre, die Postmenopause. Sie gilt als gesichert, wenn die letzte Blutung bereits mehr als 12 Monate zurückliegt.

Perimenopause: Symptome und Anzeichen

Der Übergang von der Prämenopause (d.h. die einleitende Phase) in die Perimenopause ist fließend. Die Perimenopause beginnt, wenn sich die hormonellen Veränderungen durch das fortschreitende Absinken des Östrogenspiegels, deutlich bemerkbar machen. Die Hauptsymptome der Perimenopause sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Nachtschweiß.

Der Menstruationszyklus spielt in der Perimenopause alle Variationen von unregelmäßig liebend gern aus und macht sich damit noch unvorhersehbar: mal ist er kürzer, mal länger. Mal verabschiedet sich die Blutung für einen Monat oder länger, um dann wieder anzuklopfen. Außerdem fällt sie manchmal stärker und manchmal schwächer aus.

Welche Symptome sind in der Perimenopause typisch?

Hitzewallungen

Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Nachtschweiß

Icon - Schlafstörungen

Schlafstörungen und Müdigkeit

Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen

Verändertes Libido

Libidoverlust

Gewichtszunahme

Gewichtszunahme bzw. schwierige Abnahme

Hautalterung

Trockene Haut

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Was beeinflusst den Beginn der Wechseljahre?

Wann Frauen in die Wechseljahre kommen, ist individuell sehr unterschiedlich und nicht vorhersagbar. Studien haben jedoch ergeben, dass bestimmte Faktoren den Zeitpunkt des Beginns beeinflussen können.

Faktoren, die den Eintritt ins Klimakterium verzögern:

  • Erste Periode relativ früh (i.e. Pubertät)
  • Geburt mehrerer Kinder
  • Antibabypille
  • Übergewicht (BMI > 30)

Faktoren, die den Eintritt ins Klimakterium begünstigen:

  • Kinderlosigkeit
  • Diabetes
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum

Perimenopause: Arzt-/Ärztinnenbesuch und Behandlung

 

Eine Abklärung durch Ihre Haus- oder Frauenärzt:in ist immer dann ratsam, wenn Sie es genau wissen wollen oder unsicher sind, ob Sie wirklich in den Wechseljahren sind oder Ihre Beschwerden nicht andere Ursachen haben.

Bei leichten oder moderaten Beeinträchtigungen bietet sich eine Selbstmedikation mit freiverkäuflichen Mitteln an. Wenn Ihre Beschwerden stark ausgeprägt sein sollten, könnte eine Hormonersatztherapie infrage kommen.

Gegen typische Beschwerden in den Wechseljahren wie Hitzewallungen oder Scheidentrockenheit gibt es auch hormonfreie Behandlungsmöglichkeiten.

 

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Tipps für die Perimenopause

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch ein paar allgemeine Empfehlungen geben, um optimal in den kommenden Lebensabschnitt zu starten:

Icon - Obst und Gemüse

1. Optimieren Sie Ihre Ernährung: Essen Sie viel Gemüse und gesunde Lebensmittel. Ergänzen Sie mit Vitalstoffen und füllen Sie eventuelle Mängel auf.


Icon - Fahrradfahren

2. Bewegen Sie sich regelmäßig und treiben Sie, sofern möglich, Sport. 20 – 30 Minuten bewusste Bewegung pro Tag genügen bereits.


Icon - Lotusblume

3. Sorgen Sie für sich. Entspannung ist in dieser Zeit ganz wichtig. Yoga, Meditation, Lesen, Musik hören, Spaziergänge in der Natur helfen Ihnen dabei.


4. Betrachten Sie die Veränderungen und Symptome als etwas Normales und Gutes, und nicht als etwas Negatives.


5. Führen Sie ein aktives und erfüllendes Leben. Besuchen Sie Konzerte und Theater, fangen Sie ein neues Hobby an, treffen Sie sich mit Familie, Freund:innen und Gleichgesinnten.


6. Lassen Sie Ihrem Körper Zeit, ein neues Gleichgewicht zu finden.

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Häufig gestellte Fragen zur Perimenopause

Ja, in der Perimenopause ist eine Schwangerschaft noch möglich. Trotz unregelmäßiger Zyklen und abnehmender Fruchtbarkeit können die Eierstöcke Eier produzieren. Eine Verhütung ist wichtig, wenn man eine Schwangerschaft vermeiden will.

Ja, die Perimenopause kann zu hormonellen Schwankungen führen, die eine plötzliche Gewichtszunahme begünstigen. Veränderte Fettverteilung, besonders um den Bauchbereich, kann vorkommen.

Die Prämenopause bezeichnet die gesamte fruchtbare Phase einer Frau, während die Perimenopause die Zeit kurz vor der Menopause ist, in der hormonelle und zyklische Veränderungen spürbar werden.

Ja, Zwischenblutungen können in der Perimenopause auftreten und sind oft das Ergebnis von hormonellen Schwankungen. Bei anhaltenden oder starken Blutungen sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden.

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