Kopfschmerzen in den Wechseljahren

Stechend, drückend, brennend, hämmernd oder ziehend, einseitig oder beidseitig, anfallsartig oder anhaltend. Mehr als 200 verschiedene Anzeichen von Kopfschmerzen sind bekannt und mehr als die Hälfte der Deutschen hat manchmal oder häufig Kopfschmerzen, in den Wechseljahren sogar zwei von drei Frauen. Was es mit Kopfschmerzen auf sich hat, warum es in den Wechseljahren dazu kommen kann und was Sie dagegen tun können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Inhalt

  • Anzeichen und Symptome
  • Wissenswertes
  • Vorbeugung und Behandlung
  • Unsere Tipps für Sie

Kopfschmerzen in den Wechseljahren: Anzeichen und Symptome

Kopfschmerzen gelten als typisches Frauenleiden und tatsächlich sind Frauen häufiger von Kopfschmerzen betroffen als Männer, dabei herrscht bei Frauen eher Migräne und bei Männern eher Clusterkopfschmerzen vor. Als Grund für diesen Unterschied werden die Hormonschwankungen bei Frauen gesehen.

Die drei wichtigsten Formen von Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen, die am häufigsten auftreten sowie Migräne und Clusterkopfschmerzen:

Arten von Kopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen: Dumpfer, drückender, meist beidseitiger Schmerz, tendenziell von mittlerer Stärke, Verbesserung durch Bewegung

Migräne: Einseitig pochender bzw. pulsierender Schmerz, oft von Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit begleitet, Verschlechterung durch Bewegung

Clusterkopfschmerzen: Einseitiger bohrender, stechender Schmerz von hoher Intensität, in der Augenregion lokalisiert, Linderung durch Bewegung

Diese drei Kopfschmerzformen werden auch als primäre Kopfschmerzen bezeichnet, da ihnen keine Erkrankung als Auslöser zu Grunde liegt. Sekundäre Kopfschmerzen hingegen haben eine organische Ursache wie Bluthochdruck, Verspannungen im Nackenbereich oder Hormonschwankungen um nur einige Beispiele zu nennen.

Während manche Frauen keine Kopfschmerzen in den Wechseljahren haben, werden sie bei anderen Frauen erst ausgelöst oder gar intensiviert. Manche Frauen entwickeln in den Wechseljahren eine heftige und vor allem schmerzhafte Migräne, die tagelang anhalten kann. Intensive Geräusche wie Straßenlärm und laute Musik werden zur Qual, was gleichermaßen für intensive Lichtquellen und für Sonnenlicht gilt. In dieser Situation helfen manchmal nur noch Ruhe und verdunkelte Räume.

Kopfschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Sehr häufig treten Kopfschmerzen aufgrund einer mangelnden Flüssigkeitszufuhr auf. Aber auch falsche Ernährung, Stress, Schlafmangel, Übergewicht und Depressionen können Kopfschmerzen bedingen. Ebenso können extreme Wetterlagen, psychische Gründe, eine ungünstige Körperhaltung, übermäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, Umweltgifte und Fehlsichtigkeit Auslöser von Kopfschmerzen sein.

Kopfschmerzen in den Wechseljahren – Wissenswertes

Am häufigsten treten Kopfschmerzen bei Frauen in den Wechseljahren auf, die bereits vorher an Kopfschmerzen gelitten haben, zum Beispiel während der Menstruation. Es gibt auch Frauen, die zu Beginn der Wechseljahre erstmalig Kopfschmerzen bekommen.

Es ist nicht abschließend geklärt, in welchem Zusammenhang Kopfschmerzen und Wechseljahre stehen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch die hormonellen Schwankungen Druckänderungen im Kopf ausgelöst werden. Östrogen hat die Eigenschaft, Blutgefäße zu erweitern, im Gegensatz dazu verengt Progesteron die Blutgefäße. Da der Hormonspiegel in den Wechseljahren schwankt, dehnen sich die Blutgefäße immer mal wieder aus und ziehen sich wieder zusammen. Dieser ständige und vor allem schnelle Wechsel führt zu Druckänderungen im Kopf, sodass es zu teils heftigen Kopfschmerzen kommen kann.

Kopfschmerzen sind ein relativ häufiges Phänomen in den Wechseljahren und kommen bei 70 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren vor.

Kopfschmerzen treten vor allem in der Prämenopause auf und nehmen im Laufe der Wechseljahre stetig ab.

Kopfschmerzen in den Wechseljahren – Vorbeugung und Behandlung

Kopfschmerzen haben immer einen Grund, sei es ein Wetterumschwung, Schlafmangel, Stress oder eine zu geringe Trinkmenge. Deshalb kann es sinnvoll sein, Ursachenforschung zu betreiben und auftretende Kopfschmerzen in einem Schmerztagebuch zu dokumentieren, um bestimmte Muster zu erkennen, also wann bei Ihnen Kopfschmerzen auftreten.

Generell können Sie Kopfschmerzen in den Wechseljahren vorbeugen, indem Sie Stress abbauen und bewusst auf Ruhe- und Erholungsphasen sowie auf ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung achten. Hilfreich ist frische Luft und Bewegung im Freien, ausreichend, also täglich 2-3 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken und Schlafmangel zu vermeiden, der ebenfalls Kopfschmerzen auslösen kann. Ein Glas Baldriantee oder ein Glas Milch mit Honig sind Rituale, die das Einschlafen erleichtern.

Was Sie speziell bei Migräne beachten sollten:

Meiden Sie Histamin und Glutamin: Der Geschmacksverstärker Glutamat und das Histamin in der Nahrung sind bekannt dafür, dass sie Migräne auslösen können. Histaminreich sind u.a.: Hartkäse (wie Parmesan), Rotwein und Sekt, Schokolade (histaminfreisetzend), Glutamatreich sind u.a.: Restaurantessen (sog. Chinarestaurantsyndrom), Fertiggerichte aller Art, Weizenprodukte, Sojaprodukte

Heben Sie den Serotoninspiegel an: Eine Migräne kann mit einem Serotoninmangel einhergehen, deshalb ist es nicht verkehrt, auf eine Ernährung zu achten, die reich an Tryptophan ist, das der Körper für die Bildung von Serotonin benötigt. Tryptophanreich sind u.a.: Milchprodukte, Nüsse & Kerne, Linsen & Bohnen.

Achten Sie auf Entzündungen: Die Migränehäufigkeit kann durch Entzündungsreaktionen im Körper ansteigen, so dass entzündungsfördernde Nahrungsmittel gemieden werden sollten.
Entzündungsfördernde Lebensmittel sind u.a.: Zucker und Weißmehlprodukte Fleisch und Wurstwaren (v.a. vom Schwein).
Entzündungshemmende Lebensmittel sind u.a.: Leinöl & Walnussöl, Nüsse (v.a. Walnüsse), Beeren (v.a. Heidelbeeren), Fetter Fisch (wie Makrele oder Lachs), Brokkoli

menoelle® und Kopfschmerzen

Durch den ganzheitlichen Wirkansatz sind menoelle® Tabletten das Mittel der Wahl zur wirksamen, hormonfreien und gut verträglichen Linderung von Wechseljahresbeschwerden, insbesondere wenn eine klassische oder pflanzliche Hormontherapie nicht möglich oder gewünscht ist.

menoelle® Tabletten sind auch eine sinnvolle Alternative, falls andere Produkte nicht ausreichend wirksam sind oder wegen ihrem Nebenwirkungsrisiko bzw. ihren Anwendungsbeschränkungen nicht in Frage kommen.

EstroG-100® und Kopfschmerzen

Der natürliche Heilkräuterextrakt EstroG-100® lindert zahlreiche Unannehmlichkeiten der Wechseljahre und hat auch bei begleitenden Kopfschmerzen eine gute Effektivität, In klinischen Studien konnte eine signifikante Reduktion des Auftretens dieser Begleiterscheinungen der Wechseljahre um etwa 51% gezeigt werden.

Im Gegensatz zu allen anderen Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden gibt es für menoelle® Tabletten keine Anwendungsbeschränkungen, auch sind keine unerwünschten Wirkungen bekannt, so dass Sie mit menoelle® Ihre Beschwerden dauerhaft lindern können.

Stichwort Arztbesuch

Helfen die bekannten Hausmittel und andere Maßnahmen nicht, Ihre Beschwerden zu lindern und leiden Sie unter einem Verlust Ihrer Lebensqualität, dann sollten Sie eine Ärzt:in aufsuchen, damit die tatsächliche Ursache für Ihre Kopfschmerzen diagnostiziert und die Schmerzen behandelt werden können.

Gerade wenn Sie in den Wechseljahren unter Migränebeschwerden leiden oder andere organische Ursachen die Auslöser für Ihre Kopfschmerzen sind, kann Ihnen Ihre behandelnde Ärzt:in wirksamere Medikamente oder geeignete therapeutische Maßnahmen verordnen, um Ihre Beschwerden zu lindern.

Unsere Tipps für Sie:

Es muss nicht immer der Griff zur Schmerztablette sein, um Kopfschmerzen in den Wechseljahren zu mildern. Stattdessen gibt es zahlreiche Hausmittel, mit denen Sie die Schmerzen behandeln, lindern und bestenfalls beseitigen können:

Pfefferminzöl: Pfefferminzöl ist eine bewährte Alternative bei Kopfschmerzen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass es die gleiche Wirkung wie ein Schmerzmittel entfaltet. Gehen Sie sparsam mit Pfefferminzöl um und verteilen Sie zwei bis drei Tropfen auf Stirn und Schläfen.

Schwarzer Kaffee mit Zitronensaft: Schwarzer Kaffee mit Zitronensaft ist ebenfalls ein probates Mittel bei Kopfschmerzen. Umgekehrt kann erhöhter Kaffeekonsum für Kopfschmerzen verantwortlich sein, weshalb es nicht verkehrt ist, zu einer Tasse Kaffee immer ein Glas stilles Wasser zu trinken.

Feuchte Kompressen: Legen Sie eine feuchte Kompresse auf Stirn und Schläfen oder in den Nacken. Finden Sie heraus, was Ihnen guttut. Das gilt auch für die Temperatur, die von kalt über lauwarm bis warm reichen kann, ganz nach Ihrem persönlichen Empfinden.

Nackenkompressen: Ein altbewährtes Hausmittel gegen Kopfschmerzen sind Nackenkompressen mit heißen Zwiebeln oder zimmerwarmem geriebenem Meerrettich.

Wechselbäder: Wasseranwendungen haben sich ebenfalls bei Kopfschmerzen in den Wechseljahren bewährt. Wechselwarme Fuß- und Armbäder trainieren das Gefäßsystem und lindern Kopfschmerzen.

menoelle® Tabletten – die hormonfreie und natürliche Alternative in den Wechseljahren

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