Scheidentrockenheit in den Wechseljahren

Scheidentrockenheit ist eines der häufigsten Probleme in und nach den Wechseljahren. Und es betrifft mehr als die Hälfte der Frauen, was in etwa bedeutet: Sie oder Ihre beste Freundin bzw. auch beide. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen helfen, die Scheidentrockenheit in und nach den Wechseljahren, ihre Symptome, Ursachen und Behandlung zu verstehen. Sie sind mit dem Problem nicht allein, und wir möchten Sie ermutigen, den ersten Schritt zu tun, um Ihr sexuelles Selbstvertrauen und Ihre Lebensqualität zurückzugewinnen.

Inhalt

  • Anzeichen und Symptome

  • Wissenswertes

  • Vorbeugung und Behandlung

  • Unsere Tipps für Sie

Scheidentrockenheit in den Wechseljahren: Anzeichen und Symptome

Die natürliche Scheidenfeuchtigkeit hält die innere Vagina geschmeidig und feucht. Sie fließt langsam durch die Vagina, hält sie dabei sauber und entfernt u.a. abgestorbene Zellen. Der leicht saure pH-Wert von 3,7 bis 4,5 hält den gesamten Intimbereich gesund und schützt vor Infektionen mit Bakterien (z.B. der sog. Bakteriellen Vaginose) oder dem häufig verbreiteten Scheidenpilz (med. Vaginalmykose).

Verstärkt wird die Scheidenfeuchtigkeit bei sexueller Erregung. Dabei wird zusätzliche Feuchtigkeit produziert, um den Geschlechtsverkehr zu erleichtern. Der Fachbegriff heißt Lubrikation. Wenn das Vaginalgewebe mit den Wechseljahren dünner und somit auch trockener wird (medizinisch: Vaginale Atrophie), kann Sex unangenehm oder schmerzhaft werden. Selbst alltägliche Aktivitäten wie Sport oder auch einfach nur langes Sitzen können dann Beschwerden verursachen.

Folgende Symptome können Indizien dafür sein, dass Sie unter Scheidentrockenheit leiden:

Sie verspüren Schmerzen, Reizungen, Brennen oder Trockenheit beim Sex.

Es kommt zu Blutungen oder Schmierblutungen während oder nach dem Sex.

Der Abstrich beim Frauenarzt wird schwieriger oder unangenehmer.

Ihr Genitalbereich hat sein Aussehen verändert.

Scheidentrockenheit in den Wechseljahren – Wissenswertes

Scheidentrockenheit kann jede Frau betreffen und in allen Lebensabschnitten einer Frau vorkommen. Mit den Wechseljahren gewinnt sie zunehmend an Bedeutung, da der Östrogenspiegel sinkt.

Bei 58 % der Frauen zwischen 51 und 60 Jahren tritt Scheidentrockenheit besonders häufig auf, insbesondere nach der Menopause.

Etwa 25 % der Frauen zwischen 50 und 59 Jahren macht vaginale Scheidentrockenheit beim Sex zu schaffen, davon leidet rund jede sechste Frau unter Schmerzen.

Etwa 17 % der Frauen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren haben Probleme mit Scheidentrockenheit beim Sex vor der Menopause.

Bis zur Menopause kümmert sich das Hormon Östrogen darum, dass die Wände der Vagina gesund und elastisch bleiben. Kollagenmoleküle sorgen für Elastizität, Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit und die Scheide ist insgesamt gut durchblutet.  Blutgefäße für eine gute Durchblutung. Milchsäurebakterien tragen dazu bei, den pH-Wert der Vagina niedrig zu halten. Dadurch werden unerwünschte Bakterien und Hefepilze in Schach gehalten.

All diese Faktoren, die die Vagina elastisch und gesund halten, profitieren von einem normalen Östrogenspiegel. Sobald der Östrogenspiegel sinkt, wird das vaginale Gewebe dünner und weniger elastisch. Feuchtigkeits- und Kollagenproduktion nehmen deutlich ab und den guten Milchsäurebakterien wird das Leben erschwert, sodass die Säureproduktion sinkt und unerwünschte Bakterien oder Pilze die Oberhand gewinnen können. Viele Frauen bemerken aufgrund dieser Veränderungen verstärkte Beschwerden wie Brennen, Infektionen oder auch ein vermindertes sexuelles Empfinden bzw. Missempfinden.

Allgemein bekannt ist ebenfalls, dass Scheidentrockenheit in vielen Fällen Schmerzen beim Sex verursacht, so dass das Sexualleben darunter leiden kann. Zudem kann vaginale Trockenheit den gesamten Alltag stark beeinträchtigen. Bei manchen Frauen kann es sogar so schlimm werden, dass bereits Sitzen oder Stehen als unangenehm empfunden wird. Dass sich dies nachteilig auf die gesamte Lebensqualität auswirkt, liegt auf der Hand.

Das „Silent Problem“ löst sich nicht von allein

Scheidentrockenheit ist ein Thema, über das nur ungern gesprochen wird, obwohl ein Großteil der Frauen davon betroffen ist. Es ist immer noch ein „Silent Problem“. Frau schweigt lieber darüber.

Wenn Sex unangenehm oder schmerzhaft ist, wird das zwangsläufig die Beziehung zu Ihrem Partner belasten. Insbesondere dann, wenn Sie Ihrem Partner verschweigen, warum Sie sich zurückziehen und kaum oder kein Interesse mehr an sexueller Aktivität haben.

Vielen Frauen ist es peinlich, mit ihrem Partner oder ihren Freund:innen über dieses Thema zu sprechen. Sogar nur ein Viertel der betroffenen Frauen holt sich professionellen Rat bei ihrer Frauenärzt:in. Und nein, Scheidentrockenheit ist nicht peinlich. Sie ist etwas Natürliches. Und Sie können etwas dagegen tun.

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Frauen liegt derzeit bei rund 84 Jahren, die Zeit nach Ihrer Menopause macht somit etwa ein Drittel Ihres Lebens aus. Um diese Phase möglichst erfüllt und glücklich zu leben, ist es umso wichtiger, dass Sie versuchen, Ihre Lebensqualität zu erhalten.

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Scheidentrockenheit in den Wechseljahren: Vorbeugung und Behandlung

Die gute Nachricht: Vaginale Trockenheit muss nicht als unvermeidlicher Teil des Älterwerdens akzeptiert werden. Was also können Sie ganz einfach dagegen tun? Die Erkenntnis, dass Scheidentrockenheit normal und verbreitet ist, ist der erste wichtige Schritt, sich selbst zu helfen. Feuchtigkeitsspendende Vaginalmittel sind bei Scheidentrockenheit immer einen Versuch wert. Ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack können Sie zwischen befeuchtenden Gels und pflegenden Cremes wählen. Da die Vaginalschleimhäute besonders empfindlich sind, sollten Sie natürliche Produkte bevorzugen, die keine bzw. möglichst wenig chemische Stoffe enthalten.

menoelle® und Scheidentrockenheit

menoelle® Vaginalgel ist ein bio-zertifiziertes Feuchtigkeitsgel auf Wasserbasis und spendet rasch natürliche und langanhaltende Feuchtigkeit bei trockener Vaginalschleimhaut.

menoelle® Vaginalgel wurde für die sensible Intimflora entwickelt, hat also einen optimalen pH-Wert für die Scheide und ist frei von hautschädigenden, chemischen Inhaltsstoffen.

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menoelle® Tabletten: Durch den ganzheitlichen Wirkansatz sind menoelle® Tabletten das Mittel der Wahl zur wirksamen, hormonfreien und gut verträglichen Linderung von Wechseljahresbeschwerden und helfen u.a. auch Scheidentrockenheit zu lindern.

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EstroG-100® und Scheidentrockenheit

Der natürliche Heilkräuterextrakt EstroG-100® lindert zahlreiche Unannehmlichkeiten der Wechseljahre und zeigt auch bei Scheidentrockenheit eine gute Effektivität. In klinischen Studien konnte eine signifikante Reduktion des Auftretens von Scheidentrockenheit um 59% gezeigt werden.

Stichwort Arztbesuch

Falls Ihre Beschwerden stark ausgeprägt sind, Sie belasten und gleichzeitig handelsübliche Vaginalmittel nicht zum gewünschten Erfolg führen, sollte der Weg zu Ihrer Frauenärzt:in führen, die Ihnen eine für Sie geeignete Behandlung empfehlen kann.

Auch wenn es im ersten Moment etwas unangenehm erscheinen mag: Es wird Ihnen so viel Lebensqualität zurückbringen, wenn Sie mit der Ärzt:in Ihres Vertrauens über Ihr Problem sprechen.

Zur medizinischen Behandlung einer hormonell bedingten Scheidentrockenheit wie beispielsweise bei einer vaginalen Atrophie eignen sich hormonelle Präparate, die direkt in der Vagina angewendet werden, sodass die Hormone dort verbleiben. Die lokale Anwendung belastet nicht den gesamten Körper und die potentiellen Risiken minimieren sich.

Unsere Tipps für Sie

Es gibt eine Reihe einfacher, sehr nützlicher Möglichkeiten, Ihrer trockenen Vagina zu einem feuchten Wohlfühlmilieu zu verhelfen:

Nicht nur für das Gesicht: Tägliches, sanftes Eincremen der Vagina ist ein einfacher und wirksamer Weg gegen das unangenehme Trockenheitsgefühl. Am besten verwenden Sie eine naturbelassene Feuchtigkeitscreme ohne Zusatzstoffe, die auch bei Hautreizungen hilft.

Gleitmittel beim Sex: Gleitmittel sind eine gute Idee für angenehmen Sex und gleichzeitig ein guter Schutz vor Rissen und Infektionen; nicht nur für Frauen in den Wechseljahren. Sie ähneln der natürlichen Schmierung und werden im Bereich der Schamlippen (Vulva) und Vagina aufgetragen, bevor es zum Geschlechtsverkehr kommt. Wählen Sie das Gleitmittel bitte sorgfältig aus. Farb- und Zusatzstoffe, Düfte, Glitzer, wärmende oder kribbelnde Elemente und sonstige vermeintlich betörende Inhaltsstoffe können das empfindliche Gewebe der Vagina durchaus beeinträchtigen.

Sanfte Hygiene: Beschränken Sie die tägliche Reinigung immer nur auf die äußeren Bereiche, das Innere kann sich um sich selbst kümmern. Um empfindliche Stellen nicht zu reizen, ist es ideal, ein sehr sanftes spezielles Reinigungsmittel für die Scheide zu verwenden. Intimspülungen sind nicht zu empfehlen. Sie können den natürlichen pH-Wert des Körpers weiter stören und alle möglichen, teilweise ernste Probleme verursachen.

menoelle® Vaginalgel – Wirkt schnell und langanhaltend.

Wenn Sie zu den Frauen gehören, die auf Hormonsalben oder chemische Gleitgels überhaupt keine Lust haben, sondern eine hormonfreie und natürliche Alternative für Ihre Weiblichkeit suchen, dann ist unser menoelle® Vaginalgel optimal für Sie: menoelle® Vaginalgel für eine wirksame, schnelle und langanhaltende Linderung von Scheidentrockenheit und Wohlbefinden im Intimbereich. Bio-zertifiziert.