Schwindel in den Wechseljahren

Schwindel hat verschiedene Gesichter und fühlt sich an, als würde sich alles drehen, als ob der Boden unter den Füssen schwankt oder wie in einem Aufzug nach unten zu fahren. Schwindel in den Wechseljahren ist eine von zahlreichen Beeinträchtigungen, die die Wechseljahre mit sich bringen. Was es damit auf sich hat, welche Ursachen es gibt und was Sie dagegen tun können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Inhalt

  • Anzeichen und Symptome
  • Wissenswertes
  • Vorbeugung und Behandlung
  • Unsere Tipps für Sie

Schwindel in den Wechseljahren: Anzeichen und Symptome

Temporärer Schwindel kann schon mal auftreten und hat zumeist eine harmlose Ursache. Ein niedriger Blutdruck oder Blutzuckerspiegel, Verspannungen im Nacken oder zu wenig Schlaf können dazu führen, dass einem schwindelig wird. Anhaltender oder wiederkehrender Schwindel kommt nicht selten vor, zumal aus verschiedenen Gründen mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit steigt, an Schwindel zu leiden.

Das menschliche Gleichgewichtssystem sitzt im Ohr und kann beispielsweise durch Durchblutungsstörungen in Folge altersbedingter Verkalkung (sog. Arteriosklerose) oder durch Entzündungen des Gleichgewichtsnervs beeinträchtigt werden. Ebenso können eine Migräne oder psychische Ursachen wie Panikattacken Schwindel auslösen. Eine Reihe von Medikamenten wie Beruhigungs- und Schlafmittel, Antidepressiva sowie Arzneimittel gegen Migräne oder hohen Blutdruck können als Nebenwirkung oder in zu hoher Dosierung zu Schwindel führen. Auch die hormonellen Schwankungen in den Wechseljahren können bei manchen Frauen ein Schwindelgefühl verursachen, wobei verschiedene Arten von Schwindel unterschieden werden.

Arten von Schwindel

Drehschwindel: Alles dreht sich und fühlt sich an wie eine Karussellfahrt oder zu tief ins Glas geschaut zu haben.

Schwankschwindel: Unsicherer Stand und Gang verbunden mit der Neigung zu Stürzen.

Lagerungsschwindel: Schwindel bis hin zur Ohnmacht bei zu schnellem Aufstehen.

Schwindel in den Wechseljahren – Wissenswertes

Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass sich alles um Sie herum dreht. Möglicherweise verlieren Sie durch den Schwindel das Gleichgewicht, stürzen oder fallen gar in Ohnmacht, eventuell begleitet von weiteren Beschwerden wie Schwitzen, Übelkeit oder Erbrechen.

Die genauen Ursachen für den Schwindel in den Wechseljahren sind nicht abschließend geklärt. Fest steht, dass sich die verändernde Hormonkonzentration auf den Kreislauf und die Blutgefäße auswirken kann. Dadurch kommt es zu Schwankungen des Blutdrucks, so dass es zu plötzlichen Schwindelanfällen kommen kann. Ursache ist oftmals ein zu niedriger Blutdruck, bei dem zu wenig sauerstoffreiches Blut in das Gehirn gepumpt wird. Dadurch entsteht im Gehirn ein Sauerstoffmangel, der für ein Gefühl der Benommenheit und Schwindel sorgt.

Schwindel kann auch in Verbindung mit anderen Wechseljahresbeschwerden auftreten, zum Beispiel in Kombination mit Hitzewallungen. Ebenso wie bei den Wechseljahresbeschwerden Herzrasen, Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Ohrensausen handelt es sich auch bei Schwindelgefühlen um Störungen des vegetativen Nervensystems.

Durch die Umstellung des Hormonhaushalts kann auch der Gleichgewichtssinn im Ohr durcheinandergebracht werden, was ebenfalls Schwindelgefühle auslösen kann. Dreh- oder Schwankschwindel sind die Folge, die schlimmstenfalls von Übelkeit und Erbrechen begleitet werden. Besonders oft offenbaren sich Störungen des Gleichgewichtssinns, wenn Sie zu schnell aus dem Bett oder einem Sessel aufstehen.

Schwindel zählt glücklicherweise zu den selteneren Begleiterscheinungen der Wechseljahre und tritt nur bei etwa 33 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren auf.

Zu Schwindel kommt es insbesondere in der Perimenopause und der früheren Postmenopause, später nehmen durch die Hormonumstellung bedingte Beschwerden wieder etwas ab. Allerdings ist ein gleitender Übergang zu altersbedingtem Schwindel möglich.

Schwindel in den Wechseljahren: Vorbeugung und Behandlung

Wenn Sie häufiger unter Schwindelgefühlen leiden, können Sie einiges für sich tun, um Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Vermeiden Sie schnelles Aufspringen oder hektische Kopfbewegungen. Sobald Sie sich etwas langsamer bewegen, bessern sich meistens die Symptome, so dass sich Schwindelgefühle reduzieren.

Lassen Sie regelmäßig bei Ihrer Hausärzt:in einen Gesundheits-Check-up durchführen. Diese Gesundheitsuntersuchung wird ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt. Anderes kann gelten, wenn Sie privatversichert sind oder eine Krankenzusatzversicherung haben. Neben einem zu niedrigen Blutdruck können auch ein Eisenmangel sowie ein zu geringer Blutzuckerspiegel für den Schwindel verantwortlich sein.

Ab dem 45. Lebensjahr ist es sinnvoll, sich bei jedem Arztbesuch den Blutdruck messen zu lassen. Meistens geschieht das ohne vorherige Aufforderung.

Ebenso können Virusinfektionen oder eine Ohrenentzündung Schwindelgefühle bedingen, was Sie medizinisch abklären lassen sollten.

menoelle® und Schwindel

Durch den ganzheitlichen Wirkansatz sind menoelle® Tabletten das Mittel der Wahl zur wirksamen, hormonfreien und gut verträglichen Linderung von Wechseljahresbeschwerden, insbesondere wenn eine klassische oder pflanzliche Hormontherapie nicht möglich oder gewünscht ist.

menoelle® Tabletten sind auch eine sinnvolle Alternative, falls andere Produkte nicht ausreichend wirksam sind oder wegen ihrem Nebenwirkungsrisiko bzw. ihren Anwendungsbeschränkungen nicht in Frage kommen.

EstroG-100® und Schwindel

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Im Gegensatz zu allen anderen Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden gibt es für menoelle® Tabletten keine Anwendungsbeschränkungen, auch sind keine unerwünschten Wirkungen bekannt, so dass Sie mit menoelle® Ihre Beschwerden dauerhaft lindern können.

Stichwort Arztbesuch

Zu Ihrer Ärzt:in sollten Sie gehen, wenn die Schwindelattacken besonders intensiv oder oft auftreten, so dass Sie beunruhigt sind und darunter leiden. Wichtig ist zunächst einmal eine genaue Diagnose, um die Ursache der Schwindelgefühle eindeutig zu klären.

Die genaue Kenntnis der zu Grunde liegenden Ursache ist erforderlich, um eine zielgerichtete Therapie einleiten zu können. Dazu kann es notwendig sein, dass Sie zu Ärzt:innen verschiedener Fachrichtungen wie HNO oder Neurologie überwiesen werden.

Es gibt einige Hausmittel und Maßnahmen, die bei Schwindel helfen. Unter anderem diese:

An die frische Luft: Gehen Sie an die frische Luft und atmen Sie langsam tief ein und aus. Das versorgt das Gehirn mit Sauerstoff und sorgt für einen klaren Kopf. Wenn der Schwindel Sie nicht allzu sehr beeinträchtigt, ist auch ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft ein guter Tipp.

Ein Glas Wasser trinken: Wird zu wenig getrunken, verlangsamt sich der Blutfluss und die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung verschlechtert sich, so dass es zu Kreislaufproblemen kommen kann. Deshalb sollten Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

Einen Punkt fixieren: Wenn sich alles dreht, hilft es auch, wenn Sie sich einen bestimmten Punkt aussuchen und diesen fixiert ansehen. Das stabilisiert Ihre Wahrnehmung und beruhigt wieder.

Wunderknolle Ingwer: Ingwer fördert die Durchblutung im Gehirn und die ätherischen Öle helfen bei begleitender Übelkeit. Wenn’s schnell gehen muss, kauen Sie einfach ein kleines Stück rohen Ingwer. Wenn Sie Zeit haben, können Sie sich einen Ingwertee kochen oder einen leckeren Ingwer-Shot zubereiten.

Unterzuckerung beheben: Häufig ist eine Unterzuckerung am Schwindel schuld. Ein Stück Schokolade, eine Banane oder andere natürliche zuckerhaltige Lebensmittel heben den Blutzuckerspiegel schnell an und sorgen in diesem Fall für rasche Besserung.

Langsam aufstehen: Wenn Sie unter orthostatischen Beschwerden leiden, also der Kreislauf beim Aufstehen wegsackt, sollten Sie sich angewöhnen langsam aufzustehen, egal ob von einem Stuhl oder morgens aus dem Bett. Schauen Sie sich auch um, woran Sie sich im Zweifelsfall festhalten können.

Genussmittel meiden: Nikotin und Alkohol können die Symptome verstärken. Deshalb sollten Sie auf beide Genussmittel verzichten, wenn Sie an Schwindel leiden.

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